Nachrichten

19.11.2022

Nährstangenturnier Tangermünde

So macht man den Trainer stolz!!! Wenn alle Schützlinge als Sieger von der Tatami kommen, weißt du, dass alle glücklich sind. Dieses ewig anhaltende Grinsen nach den ersten Freudentränen, die plötzlich verflogenen Bauch-, Kopf- oder Fußschmerzen, die am Morgen noch allgegenwärtig waren und dieses wunderschöne Wir-Gefühl, all das ist so schön. Das ist der Grund, warum wir Trainer wollen, dass unsere Kinder gewinnen.

Das zeitige Aufstehen, die sehr kalten Temperaturen, die lange Anreise waren kein Problem sondern gefühlt noch mehr Ansporn für Elisa Büch (U9 -27,7kg), Gabriel Bob (U11 -27,9kg), Danica Bittmann (U13 -40kg), Anton Büch (U13 -55kg) und Till Emil Rothmann (U15 -60kg), sich heute die begehrten Nährstangen von Tangermünde zu erkämpfen. Alle Fünf zeigten heute viel Kampfgeist und jeder Einzelne von ihnen wendete Techniken an, die wir erst zuletzt geübt haben. 5x Gold, besser geht's nicht...

Die gleichen Strapazen nahmen auch Judith und Pia Hegel auf sich. Leider bekommen unsere Karis keine Medaillen für gutes Schiedsen. Ansonsten wären wir heute sicher mit 7 Goldmedaillen nach Hause gefahren. Beide standen souverän auf der Tatami, erklärten verständlich ihre Entscheidungen mit entsprechenden Handzeichen, hielten sich konsequent an das Regelwerk und blieben steht's unparteiisch. Dieses schon sehr gute Gesamtbild rundeten die beiden noch mit ihrer sympathischen Art ab.

 


12.11.22

ORWO-Pokal Wolfen

Wolfen hat viel mehr zu bieten, als man denkt... Als die Mama von Danica meinte, dass wir nach dem Turnier noch Schlittschuh laufen könnten, ahnte ich noch nicht wie viel Spaß wir alle haben würden. Als aber ein paar Kinder nur deshalb auch am Turnier teilnehmen wollten, war klar das muss gut werden. Aber Eins nach dem Anderen...Die Jahnsporthalle empfing uns mit insgesamt 157 jungen Judoka aus Sachsen und Sachsen-Anhalt. Obwohl der Veranstalter Thomas Drescher immer wieder betont, dass er vor Allen den jungen noch unerfahrenen Judoka eine gute Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, bieten möchte, konnten wir alle sehr schöne Zweikämpfe von hochmotivierten Kindern sehen.

Samir Boureima (U9 -29kg) feierte heute sein Debüt. Er hatte als Einziger in der U9 vier Gegner. Ihm ging es natürlich erst mal darum, Erfahrungen zu sammeln und überhaupt erst mal zu schauen, wie läuft so ein Wettkampf eigentlich. Auch wenn er heute noch keinen Kampf gewinnen konnte, erfüllte er alle Erwartungen und von ihm werden wir mit Sicherheit noch viele tolle Kämpfe sehen...5.Platz 

Auch Freyja Harnisch (U9 -23kg) feierte ihr Debüt. Ihr stand nur eine Gegnerin entgegen. Mit den gleichen Erwartungen wie an Samir, zeigte auch sie mit Mut und Ernsthaftigkeit, dass sie sich gerne auf der Tatami messen will. Also dürfen wir uns auch bei ihr für die Zukunft auf schöne Kämpfe freuen. Sie wurde mit dem 2.Platz belohnt

Eine der Jüngsten war mal wieder unsere Grace Tchapmegni (U9 -21kg). Sie konnte sich auch noch nicht gegen ihre Gegnerin aus Köthen durchsetzen. Doch das dauert sicher nicht mehr lange. Bei Grace kann man eine Steigerung schon sehr gut erkennen. Auch sie konnte mit dem 2.Platz nach Hause gehen.

Ihr großer Bruder Bel Ange Tchapmegni (U9 -32kg) startete als Jahrgangsältester in die U9. In dieser Altersklasse merkt man häufig jeden einzelnen Monat, den die Kinder älter und reifer werden. Regelrecht abgebrüht setzt Bel Ange seine Kräfte ein und wird auch technisch immer besser. Er belohnte sich mit dem 1.Platz.

Unser Arthur Koch (U9 23,4kg) setzte die Latte selber am höchsten. Für ihn war klar, dass es nur der 1.Platz werden darf. Als er dann gar keinen Gegner haben sollte, weil er einfach zu leicht für die anderen war, fand er das nicht gut. Also freundete er sich schnell mit einem Judoka der nächsten Gewichtsklasse an und forderte ihn zum Freundschaftskampf heraus. Den konnte er auch souverän gewinnen...1.Platz

Elisa Büch (U9 -26kg) hat ihre Anfängerphase endgültig hinter sich gelassen. Hat sie sich am Anfang ihrer Judokarriere  noch für ihre Gegner regelrecht hingelegt, zeigt sie nun, wo es lang geht und wer auf der Tatami den Ton angibt. Mit zwei gewonnen Kämpfen sicherte sie sich den 2.Platz.

In der U11 machte unser Leichtgewicht Gabriel Bob (U11 -29kg)  den Anfang. Er sammelte vor seinem Judodebüt schon Erfahrungen im Sambo. Das macht ihn sofort zu einem guten Kämpfer. Wenn er noch ein paar mehr Judotechniken gelernt hat und die unterschiedlichen Regeln mehr verinnerlicht hat, gehört er ebenfalls mit zu den Besten, was der JC Halle zu bieten hat... 2.Platz

Im Mittelgewicht der U11 startete Finn Thielemann (U11 -32kg). Musste er die letzten Turniere noch krankheitsbedingt absagen, sicherte er sich heute in drei Kämpfen den 2.Platz. Mit Gabriel und Emil stellen die Drei bestimmt in den nächsten Jahren eine starke Mannschaft.

Wie schon erwähnt stellte sich Emil Eisenkrämer (U11 -42kg) den etwas Schwergewichtigeren der U11er. Die Kraft hat er. und technisch wird er immer besser. Auch er steuerte einen 2.Platz bei.

In der U13 gibt es kaum noch Anfänger. Da steigt das Kämpferische Niveau zügig an. Unsere Danica Bittmann (U13 -40kg) braucht sich jedoch nicht verstecken. Im Gegenteil, nachdem sie seit Kurzem bei den größeren Jugendlichen trainiert, kommen zu ihrer Routine auch noch neue starke Techniken hinzu. Sie besiegte alle ihre Gegnerinnen mit Ippon...1.Platz

Unsere gesamte U15 wurde durch Till Raabs (U15 -46kg) vertreten. Das verordnete Krafttraining zeigt langsam Wirkung. Auch wenn es heute noch nicht für den 1.Platz reichte, konnte man heute sehr schön sehen, wie er seine Gegner immer besser unter Kontrolle bekommt...3.Platz

Wie versprochen, sind wir im Anschluss auf die Schlittschuhbahn gegangen. Das war für fast alle ein Debüt. Doch alle hatten so viel Spaß, dass wir sicher zum nächsten Wolfener Turnier noch mehr Starter haben werden. Lasst euch von den Bildern inspirieren...

 

 


28-30.10.22

Adler-Cup Frankfurt am Main

Mit 1600 Teilnehmern aus 34 Ländern, unter Anderem aus Ägypten, USA und Japan war der Adlercup wieder ein internationales Turnier der Extraklasse. Frei nach dem Motto: "Dabei sein ist alles" war schon der Freitag ein Erlebnis, als der Olympiasilbermedaillengewinner Eduard Trippel, sein Bruder David, sowie Tamara Ohl und Lena Djeriou im Rahmen der PowerBoys und IpponGirls das alljährliche Randori leiteten. Nicht jeder Spitzensportler hat auch das Zeug zum guten Trainer. Aber Eduard hat mich mal wieder sehr beeindruckt. Während sich die jungen Judokas weiterbildeten, nahmen Antje, Sylvia und Ina am Selbstverteidigungskurs teil.

Für den JudoClub Halle startete am Samstag unsere Danica Bittmann (U13 -40kg) und Sonntag Till Emil Rothmann (U16 -55kg). Danica war sichtlich überwältigt von der Größe der Veranstaltung. Möglicherweise drückte das ein wenig ihr Selbstvertrauen. Zu der ganzen Aufregung durfte Danica dann auch noch den ersten Kampf des Turniers bestreiten. Gegen  Neele Winter vom TSV Großhadern und auch gegen Karolina Dankova aus Tschechien wäre sicher mehr drin gewesen. Dennoch sind wir stolz, dass sie sich der Herausforderung gestellt hat.

Nach dem Wettkampf am Samstag testeten unsere Spitzensportler noch die Trainingstauglichkeit des Trimmdichpfads in Montabaur. Inas Schwester Kerstin Damerau sponserte uns wieder, indem sie uns ihr Hotel am Petersberg in Montabaur zur Verfügung stellte. Danke auch für den sehr schönen Abend!

Für Tilli lief es dann am Sonntag auch nicht so rund. Mit zwei gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen belegte er den 9.Platz. Tilli hatte es diesmal mit Alexander Bürger vom TSV Abendsberg zu tun. Danach konnte er zwei Holländer besiegen, bevor er dann etwas unglücklich vom Belgier Elliott Raymond gekontert wurde. Mal gewinnt man, mal verliert man. Auch bei ihm kann beim nächsten Mal wieder eine Medaille dabei sein. Das Zeug dazu hat er.


22.10.22

Deutsche Einzelmeisterschaften der Veteranen


15.10.22

15. Köthener Judoturnier

Das Judoturnier in Köthen hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Turnieren für die Judoka von U9 bis zur U13 etabliert. Man musste wieder ganz schnell sein, um sich die begehrten Startplatze zu sichern. Ich hatte das Glück, dass Hagen Dolge als Zuschauer bei meiner Dan-Prüfung anwesend war und ich den Moment nutzen konnte, unsere Kinder fest voranzumelden. mit genau 111 jungen Judoka aus drei Bundesländern kam die kleine Halle in Köthen auch wieder voll an ihre Grenzen. Wenn Hagen bei der ohnehin wieder super gut organisierten Veranstaltung auch noch das Wetter vorhersagen könnte, würde er sicher auch noch die Wiese vor der Halle nutzen, nur damit er allen die Möglichkeit zum Mitmachen geben könnte. DANKE!!!
Einer unserer Debütanten und mit hoher Wahrscheinlichkeit einer der aller jüngsten Teilnehmer war unser Arthur Reißner (U9 -21kg). Er stand zwei Frankfurter und einem Leipziger gegenüber. Mit viel Kampfgeist nahm er die Kämpfe an. Obwohl seine Gegner sicher schon mehr Wettkampferfahrung besitzen, machte er es ihnen nicht leicht. Dafür erhielt er seine erste Bronzemedaille.
Sein älterer Bruder Paul Reißner (U9 -19,7kg) feierte ebenfalls sein Debüt. In dieser Altersklasse sind 1,5 Jahre mehr Lebenszeit und Entwicklung eine extrem lange Zeit. Das konnte man bei Pauls Zweikämpfen auf beeindruckende Weise sehen. Obwohl beide erst nach den Sommerferien mit Judo begonnen haben, konnte Paul erste Judotechniken gewinnbringend einsetzen. Er verdiente sich die Silbermedaille.
Unser Richard Zinke U9 -33kg ist nicht älter als unser kleiner Arthur. Jedoch sieht man ihm das nicht an und da er schon seit seinem 3. Lebensjahr im Judoverein Sport treibt, bewegt er sich schon sehr routiniert auf der Tatami. Neben seiner Kraft und seinen Techniken ist es immer wieder schön zu sehen, mit welcher Freude er in die Zweikämpfe geht. Ganz knapp musste er die Goldmedaille an seinen Rivalen aus Frankfurt abgeben und steuerte eine weitere Silbermedaille zur Gesamtwertung bei.
In der gleichen Gewichtsklasse startete auch Bel Ange Tchapmegni (U9 -33kg). Er ist der Erste im U9-JudoClubHalle-Team, der nach rechts und links werfen kann. Genau wie Richard und ihr gemeinsamer Gegner aus Frankfurt hatte er zwei Siege und eine Niederlage vorzuweisen. Nach Unterpunkte durfte er sich auf den 3.Platz positionieren.
Elisa Büch (U9 -25,8kg) musste sich wieder zwei Jungs stellen. Doch dieses Mal ließ sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Im Bodenkampf konnte sie ihre Muskeln spielen lassen und siegte zum ersten Mal mit Ippon. Auch sie steuerte eine Silbermedaille bei.
Bisher siegte unser "Riese" Arthur Koch (U9 -23,5kg) eher mit Kraft, Geschwindigkeit und Kampfgeist. Jetzt kommt auch noch Technik dazu. Schön zu sehen, dass das Training etwas bringt. So setzte er Seoi otoshi, O soto gari, Ippon seoi nage und die Eisbechertechnik De ashi barai an. Am Ende war es der O uchi gari und ein paar Festhalten, die ihm die Goldmedaille sicherten.
Zusammen erkämpften unsere sechs U9er den dritten Platz in der Mannschaftswertung.
In der U11 -34kg ging Finn Thielemann an den Start. Finn hat alles was man braucht, um ein guter Judoka zu werden. Dass er an diesem Tag nicht ganz oben auf dem Treppchen stand, lag nur daran, dass seine Gegner lediglich schon etwas mehr Wettkampferfahrung besitzen. Dennoch erkämpfte er sich eine Bronzemedaille.
Was Wettkampferfahrung ausmacht, konnte man auch wieder schön in den Zweikämpfen von Armin Hegel (U11 -28kg) sehen. Er dominierte seine Gegner. Er hätte sicher noch mehr schöne Techniken zeigen können. Doch da er auf einem sehr hohen technischen Niveau kämpft, beendete er seine kämpfe in der Regel schnell mit Ippon. So konnte er mit der Goldmedaille belohnt werden.
Den Abschluss machte Danica Bittmann (U13 -40kg). Auch sie verfügt über sehr viel Wettkampferfahrung. Wenn unsere Athleten auf Gegner treffen, die sie dominieren, gibt es die Ansage vom Trainer, neu erlernte Techniken einzusetzen. Danica nutzte das Köthener Turnier um ihre Linkstechnik, den Sode tsuri komi goshi zu verbessern und sich auch den begehrten Eisbecher durch einen gewinnbringenden De ashi barai zu sichern. Mit ihrer Goldmedaille machte sie den Medaillensatz wieder komplett. Insgesamt erkämpften die Kinder 3x Gold, 3x Silber und 3x Bronze.
Auch sehr beeindruckend war die Teilnehmerzahl der Kampfrichter. Da bei diesem Turnier noch keine Lizenz gefordert war, um Nachwuchskari die Möglichkeit zu geben, sich besser auf die Ausbildung vorzubereiten, nutzten das viele. Unser Verein wurden von Pia Hegel, Judith Hegel, Till Emil Rothmann und Oliver Winkler vertreten. Das Coaching teilte sich Paul Raabs mit mir. Da er die Kinder jede Woche mit Bonnie und mir trainiert, kennt er ihre Schwächen und Stärken am besten.
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Eggi wird zum Geburtstag geehrt

Zu seinem 60.Geburtstag wurde Egbert Pietsch für seine langjährigen Verdienste im Judosport, speziel als Trainer, Coach, Organisator und treues Mitglied unseres Vereins, gleich mit zwei Ehrennadeln In Bronze gewürdigt. Zuerst wurde ihm die Ehrennadel des Landessportbundes über den Verein in Vertretung durch Ina Rothmann mit einem Geburtstagsvideo der Kinder- und Erwachsenengruppe überreicht. Anschließend kamen am Abend der Präsident Dr. Frank Schiller und der Geschäftsführer Torsten Bonitz des Judolandesverbands Sachsen Anhalt vorbei und verliehen ihm ebenfalls die Ehrennadel in Bronze.


03.10.22 Merseburg

33. Sachsen Anhalt Randori

Volker Veit und sein Team vom PSV Merseburg haben zum Tag der Einheit wieder das mittlerweile traditionelle Sachsen-Anhalt-Randori veranstaltet. Mit weit über 100 Teilnehmern war es auch wieder sehr gut besucht. Auch 13 Mitglieder des Judo Club Halle waren mit am Start. Neben Micha, Lars und Jakob, die auch noch für ihre anderen Vereine auf der Tatami standen, reisten Grace, Bel Ange, Arthur, Finn, Emil, Gabriel, Anton, Till Emil, Ina und Jörg aus dem nahe gelegenen Halle an. Schon bei der Erwärmung hatten wir viel Spaß. Der Landestrainer Mike Kopp ließ uns über die Tatami sprinten und unsere Kinder feuerten besonders Jörg lautstark an. Das Standtechniktraining bei den Ü11ern übernahm ebenfalls Mike Kopp. Es stand O soto gari aus der Bewegung auf dem Programm. Bei den Kleineren vermittelte Jakob Schiek Vorübungen und Grundkonzepte des O goshi. Und dann gings auch schon mit dem Standrandori los. Immer im Wechsel standen erst die Kleineren und dann die Größeren auf der Matte. Nach 12 Runden hatten sich alle eine Mittagspause verdient und natürlich gab es unter der Leitung der Familie Veit jede Menge Leckeres.

Die Bodeneinheit leitete Jakob nochmal...Erfahrungsgemäß passen nach der Mittagspause alle auf die Tatami. Aus diesem Grund gab es keine Pausen mehr. Das war anstrengend aber auch sehr lehrreich für die meisten...

Ganz zum Schluss durften die Süßigkeiten aus der Wurfkiste natürlich nicht fehlen. Rundum war es wieder toll und alle sind auf ihre Kosten gekommen.

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01.10.2022, Adorf

Auto-Gyra Pokalturnier Adorf

Am Samstag mussten Bel Ange, Gabriel, Danica und Emil zeitig aufstehen. Alle vier machten sich gegen 7Uhr auf den weiten Weg nach Adorf im Vogtland. Obwohl das Auto-Gyra-Turnier ausschließlich für die Altersklassen U11-U13 ausgeschrieben ist, war die Halle sehr gut gefüllt.
Als Jahrgangsjüngster stellte sich Bel Ange Tchapmegni (U11 -32kg) der Konkurrenz. Schön zusehen, wenn die Kinder die Techniken anwenden, die im Training geübt wurden. Und wenn es dann auch noch zum Sieg führt... Auf diese Weise erkämpfte Bel Ange eine starke Bronzemedaille.
Der Leichteste im Team war Gabriel Bob (U11 -30kg). Gleich zwei Entscheidungen mussten mit Hantei geklärt werden, was bedeutet, dass es denkbar knapp zu ging. Auch wenn Gabriel gern mehr gewonnen hätte, war er derjenige, der die neu erlernten Techniken am konsequentesten einsetzte und dafür hat er auf jeden Fall die Anerkennung vom Trainer verdient. Aber die anderen trainieren eben auch hart. Also müssen wir noch besser trainieren ...😉 Mit dem 5.Platz konnte er leider keine Medaille mit nach Hause nehmen.
Emil Eisenkrämer (U11 -44kg) musste bis ganz zum Schluss warten. Einer ist halt immer der Letzte. Neben seinen beiden geplanten Gegnern absolvierte er auch noch einen Freundschaftskampf, den er zu seiner Bronzemedaille auch noch gewinnen konnte.
Die Große im JC Halle- Team Danica Bittmann (U13 -40kg) hatte die meisten Gegnerinnen und startete im Doppel-Pool-System. Die ersten Kämpferinnen besiegte sie unter der Anleitung von Coach Till souverän und ging somit als Poolsiegerin ins Halbfinale. Mit einer einzigen kleinen Niederlage steuerte sie ebenfalls eine Bronzemedaille zur Teamwertung bei.
Rundum war ich als Trainer mit den soliden Leistungen zufrieden, ob gleich sie natürlich ausbaufähig sind.

 


16-18.09.2022, Halle/Saale

Mitteldeutsche Meisterschaften der U18 und U21 in Halle/Saale

"17 Uhr an der Halle!" Das war der Startschuss für ein anstrengendes aber absolut starkes Wochenende. Der Judo Club Halle ist zwar nicht der größte Verein, aber der einzige, der in Halle größere Wettkämpfe ausrichtet. So wurden wir auch in diesem Jahr wieder vom Landesverband verpflichtet, die Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften der U18 und U21 auszurichten. Unsere Mitglieder sind ein super eingespieltes Team. Viele Eltern sowie kleine und große Judoka, standen pünktlich am Freitag 17Uhr in unserem Dojo, verpackten das gesamte Equipment und rund 300 Judomatten. Das alles musste in die große Brandbergehalle gebracht und wieder aufgebaut werden. Dank auch der Unterstützung der Sportschuljudoka lagen alle Matten in Rekordzeit von 4Stunden aus, war die ganze Elektrotechnik funktionsbereit und die Küche für die beiden Wettkampftage vorbereitet. Christan und Patrick haben wieder mit der Unterstützung von Familie Große, Familie Haschke und Familie Koch einige kulinarische Leckerbissen gezaubert und so alle Wettkämpfer, die Kampfrichter, unsere Sanitäter vom DLRG, das gesamte Orgateam und alle Zuschauer beköstigt. Dafür spendeten viele unserer Mitglieder hausgemachte Kuchen, Salate und vieles mehr. Allein dafür hätte sich der Weg in die Brandbergehalle schon gelohnt.

Am Samstag starteten wir dann mit der U18. Dabei wurde unser Verein durch Paul Raabs (-73kg) vertreten. Paul kämpfte in den letzten Wochen mit mehreren gesundheitlichen Problemen. In der Vorbereitung hatten wir uns mit neuen Techniken viel vorgenommen. Während des Wettkampfes stellten wir dann unsere Strategie nochmal um, um Paul die Möglichkeit zu geben , besser durchzuhalten. Auf diese Weise kämpfte er sich bis ins kleine Finale. Nachdem er den Kampf um Platz 3 schon mit Wazari anführte, holte ihn doch die Folgen seiner letzten Erkältung ein...

Der Sonntag sollte erfolgsversprechender verlaufen, auch weil wir gleich 3 Eisen ins Feuer werfen konnten. Sowohl Sandy Bauer (-52kg) als auch Sarah Bogun (-63kg) schafften es bis ins Finale bei den Frauen. Sarah, die sich überwiegend im Landesleistungsstützpunkt vorbereitete, spielte vor Allem ihre Stärken im Bodenkampf aus. Sie musste sich lediglich Shenna Nitsche aus Sachsen geschlagen geben. Als Vize-Mitteldeutsche Meisterin qualifizierte sie sich für die Deutschen Einzelmeisterschaften am 15.10 in Frankfurt/Oder.

Sandy nimmt jedes Mal den weiten Weg von Dessau nach Halle auf sich, um bei uns im Verein zu trainieren. Auch sie bereitete sich zusammen mit Paul und Hagen sehr zielstrebig auf dieses Turnier vor. Das zahlte sich aus, denn auch sie konnte sich mit starken  Angriffstechniken im Stand und schnellen Kontern den 2.Platz sichern und fährt mit nach Frankfurt/Oder.

Den wortwörtlichen Abschluss machte dann Hagen Häußler (-66kg). Er setzte den sehr guten Leistungen der Mädels noch einen drauf. Getragen von den Zuschauern lieferte sich Hagen, nachdem er sich souverän bis ins Finale vorgekämpft hatte, einen packenden Zweikampf mit dem amtierenden Deutschen Meister Viktor Becker aus Sachsen. Beide gingen mit einer kleinen Wertung in den Golden score. Als Hagen dann mit einer Kontertechnik den Sieg einfuhr und Mitteldeutscher Meister wurde, jubelte die ganze Halle.

Frankfurt, wir kommen...

 

 


10.09.2022

Veteranen Weltmeisterschaft Krakow 2022


03.09.2022, Wutha/Farnroda

Lisa, Armin, Danica und Tilli starten zum ersten Turnier nach den Sommerferien

Über 250 Judoka aus sechs Bundesländern suchten am letzten Wochenende die Hörselbach-Turnhalle in Wutha-Farnroda auf. Alle wollten sich einen der Pokale oder der schönen Medaillen erkämpfen. Auch unsere vier Starter waren hoch motiviert.

Elisa Büch (U10  -27kg) überraschte mich schon, als sie ganz klar sagte, dass sie zum Wettkampf will, auch wenn ihr großer Bruder nicht mit kommt. Dazu muss man wissen, dass Elisa bis dato noch keinen Zweikampf gewonnen hat. Ich denke, diese Situation ist ein wunderschönes Beispiel, wie man den Judowert "Mut" begreifen kann. Umso mehr fieberten alle an der Tatami mit und jubelten, als Elisa nun endlich gewann und sich damit ihre erste Silbermedaille mehr als verdiente.

 Da es keine U11 gab, startete Armin Hegel (U13 -29kg) als Jahrgangsjüngster und mit knapp 25kg Eigengewicht wohl auch als leichtester Teilnehmer der U13 in den Wettkampf. Armin war im Vorfeld sehr angespannt, zweifelte an seinen Siegeschancen. Dabei geht es gar nicht darum, immer zu siegen. Es geht viel mehr darum, was man aus einem gewonnenen und auch aus einem verlorenen Zweikampf mitnehmen kann, damit man sich weiter entwickelt. Nachdem er das verinnerlicht hatte, wurde er lockerer und besiegte alle seine Gegner souverän und sicherte sich einen der Siegerpokale.

Ebenfalls in der U13 startete Danica Bittmann (U13 -40kg). Sie erlebte den Wettkampf auch als sehr gewinnbringend, weil alle ihre Gegnerinnen auf einem sehr ähnlich hohen Niveau kämpften und sie dadurch stark gefordert aber nicht überfordert war.  Nach drei gewonnenen und einem verlorenen Zweikampf nimmt sie wieder das Gefühl des Siegens und auch neue Aufgaben für das Training mit und durfte sich ebenfalls eine der sehr schönen Silbermedaillen verleihen lassen.

Den Abschluss des JC-Halle Teams machte Till Emil Rothmann (U15 -55kg). Durch seine viele Wettkampferfahrung kennt er viele seiner Gegner schon lange. Diesmal traf er auf neue Judokas und wusste nicht gleich, wie er sie einschätzen sollte. Doch ausgerechnet der Vizelandesmeister von Sachsen Anhalt Phillip Hoffmann aus Merseburg, der schon ewig zu seinen Wettkampffreunden gehört, machte es ihm am schwersten. Erst im Golden Score konnte Tilli sich mit einer Hebeltechnik durchsetzen und sich auch einen Pokal sichern.


20.07.2022, Halle

5 Judokas legen erfolgreich 1. Dan ab

Es ist geschafft!!! Viele Wochen, sogar Monate Vorbereitung liegen hinter uns. Akribisch erlernten wir die neuen Techniken, liefen gefühlt tausend Mal unsere Kata und vertieften unser Wissen über die Judotechniken des Kyu-Programms. Letzten Samstag stellten sich dann fünf Judoka des Judoclub Halle den strengen Anforderungen der Danprüfer. Die Prüfungskommission bildete sich aus Sylvia Hackel (6.Dan), Martin Lübke (3. Dan) und Bernd Güttel (3.Dan). Michael Horn (4.Dan), der als Dan-Prüfungsanwärter ebenfalls am Prüfertisch Platz nahm, unterstützte sie mit seiner Expertise. So standen also Paul Raabs, Hagen Häußler, Pia Hegel, Clara Gohrisch und Jörg Schumacher unter Beobachtung von acht strengen Prüferaugen. Sylvia hat uns sehr gut vorbereitet. Aus diesem Grund sollten wir uns wohl keine Sorgen machen. Doch das Wissen, wie schnell es gehen kann, dass man doch durchfällt, machte die Aufregung nur noch größer. Außerdem wollten wir unsere Trainerin natürlich auch stolz machen, denn nicht nur wir steckten sehr viel Zeit in die Vorbereitung. Sie steht für unseren Sport nahezu täglich auf der Tatami und stellte uns zusätzlich Sondertrainingseinheiten am Wochenende zur Verfügung, sowie eine ganze Intensivwoche unmittelbar vor der Prüfung. Neben Sylvia geht auch ein großes Dankeschön an die Ukes Luisa, Julia, Hagen, Paul und Eggi, die ebenfalls maßgeblich an den guten Leistungen beteiligt waren.

Am Ende wurden Paul, Hagen und Pia gelobt, weil sie ihre Prüfungen besonders gut abgelegt haben. Und auch Clara und Jörg zeigten gute Leistungen. So dass nun alle Fünf mit Stolz ihren schwarzen Gürtel tragen dürfen.


20.03.2022, Köthen

14. Judoturnier des Köthener Sport Verein 2009

Ein absolutes Muss für unsere Kleinsten, die sich schon auf der Tatami messen möchten, ist immer wieder das Turnier in Köthen. Das sehen auch viele andere Vereine so. Deshalb muss man schnell sein, wenn die Ausschreibung erscheint. 100 Teilnehmer aus 11 Vereinen von 3 Bundesländer füllten die kleine Halle. Von unseren 11 gemeldeten Judokas könnten leider nur 7 antreten. Gute Besserung den da Heim gebliebenen.

 Die Kleinste im Team Grace Tchapmegni (2016) U9 bis 20kg war mit ihren 6Jahren sicher eine der Jüngsten des Turniers. Im Stand setzte sie schöne Akzente und setzte auch im Boden gleich nach. Auf diese Weise dominierte sie den Kampf lange. Leider konnte ihre Gegenerin dann doch einen Wurf gewinnbringend durchsetzen. Grace hat sich ihre erste Bronzemedaille redlich verdient.

 Ihr Bruder Bel Ange Tchapmegni U9 -32kg kämpfte dreimal und setzte ebenfalls zu einigen Techniken an, die wir im Training besprochen haben. Besonders oft konnte man bei allen Kindern sehen, dass sie einen De ashi barai werfen wollten, so auch Bel Ange, da diese Technik in diesem Jahr zu einem großen Eisbecher führt. Auch Bel Ange durfte am Ende mit Stolz eine Bronzemedaille tragen.

Elisa Büch U9 -26.3kg tat es beiden Gleich. Sie bewegt sich gut auf der Matte. Am Abschluss und dem dafür benötigten Krafteinsatz werden wir zukünftig mehr trainieren. Besonders schön mit anzusehen, war, wie sehr sie sich für ihren großen Bruder gefreut hat. Alleine für diese Geschwisterliebe hätte sie einen Pokal verdient. Fürs Team war es die dritte Bronzemedaille, die Elisa erkämpfte.

Der Star bei den ganz Kleinen war Arthur Koch U9 -22kg. Neben einem sehr guten Körpereinsatz, war er auch stets der Aktivere, setzte die Gelernten Techniken sehr effektiv ein und führte instinktiv kleine taktische Tricks durch. Damit holte er die erste Goldmedaille fürs Team.

In der U11 starte Armin Hegel -26kg. Er ist mittlerweile einer der Erfahrensten im Kinderbereich des Judoclub Halle. Er konnte in dieser Altersklasse seinen Gegner klar dominieren. Unter diesen Umständen war die Ansage des Trainers, sich nicht nur auf die sicheren und bewährten Techniken zu beschränken, sondern neue Techniken, vor allem in verschieden Richtungen einzusetzen. Die zweite Goldmedaille fürs Team war somit gesichert. Da Armin in der U11 nur einen Gegner hatte, startete er auch in der U13 -28kg. Den ersten Kampf konnte er mit einem bilderbuchmäßigen Ko uchi gari gewinnen. So konnte er sich und dem Team auch noch eine Silbermedaille erarbeiten.

Als Debütant stand an diesem Wochenende Anton Haschke U13 -48.5kg auf der Tatami. In der U13 spielt Erfahrung schon eine große Rolle. Davon ließ sich Anton jedoch nicht beirren, nahm jeden Kampf an und war immer sehr aktiv. Mit Stolz durfte auch er eine Bronzemedaille beisteuern.

In der gleichen Gruppe startet Anton Büch U13 -48.5kg. Beim letzten Wettkampf war er selber noch etwas enttäuscht von seinen Leistungen. Doch an diesem Wochenende konnte er eindrucksvoll beweisen, dass seine Selbstzweifel genauso unbegründet sind, wie die Gürtelfarbe seiner Gegner. Er konnte unter Anderem mit einem sehr schönen Hiza guruma und einer ausgefallenen Variante der Kesa gatame alle Begegnungen für sich entscheiden. So machte er mit der dritten Goldmedaille das Team und vor Allem seine kleine Schwester stolz.

Neben den Eltern (von Armin, von Arthur und von Elisa und Anton), die uns wieder tatkräftig unterstützten, schiedsten Pia und Till, der wegen einer Verletzung nicht am Bundessichtungsturnier teilnehmen konnte. Beide setzten die Vorgaben des neuen Regelwerks unter Berücksichtigung der Kinder- und Jugendregeln sehr gut um. Besonders stolz kann der JC Halle auch auf sein dreiköpfiges Trainerteam (Bonnie, Paul und Jörg) für diese Altersgruppe sein. Nicht alle Vereine können auf so viel engagierte Ehrenbeamte zugreifen. Wir alle sind ein starkes Team!!!


05.12.2021, Halle

Danke für die tolle Überraschung

Liebe Mitglieder des Judo Club Halle,

 

vielen Dank für Euer Geschenk zu unserer Hochzeit. Wir haben uns sehr gefreut. Besonders überrascht hat uns die Vorführung von Euch, die ihr ganz toll gemacht habt. Und ein besonderer Dank geht natürlich an die Organisatoren und an die beiden Blumenmädchen.

 

P.S.

Auch der "Nicht-Judoka"-Ehemann war begeistert.

 

Sylvia & Steffen Hackel


06. und 07.11.2021, Halle

Landesmannschaftscup 2021

 

Was für ein schönes Wochenende für den Judosport in Sachsen Anhalt . Am 6. Und 7.11. 2021 gab es nun trotz Coronaeinschränkungen eine Neuauflage des  zum festen Bestandteil gewordenen Sachsen Anhalt Cup. Wieder ging es einmal  darum zu zeigen , dass Judosport auch durchaus ein Mannschaftssport sein kann und so hat der 2018 ins Leben gerufene Cup sein ganz besonderen Reiz und wird jedes Jahr zu einem besonderen Ereignis. Man konnte die freundschaftliche , bisweilen Familiäre Stimmung förmlich spüren. Man kann mit Recht behaupten , dass hier die Judowerte gelebt werden.

 

Zum 4. Sachsen Anhalt Cup stellten sich am Samstag den 6.11.21 sechs Männermannschaften auf um den Sieg zu erringen . Besonders dieses mal war es auf Grund der wenigen Kämpfer die dem JC Halle zur Verfügung standen besonders schwer. Jedoch überraschten die fünf Kämpfer die uns für fünf Gewichtsklassen zur Verfügung standen mit ganz großem Herz und Teamgeist , hatten doch die meisten anderen Mannschaften da bessere Karten. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen wurde das Maximum herausgeholt, vor allem konnte der Titelverteidiger SV Halle 1 das erste mal im direkten Vergleich geschlagen werden. Beeindruckend haben sich die fünf Männer vor jedem Kampf mit ihrem Kampfschrei einer für alle und alle für den JC Halle gegenseitig motiviert und wurden von Kampf zu Kampf besser. Unsere jungen Kämpfer Paul und Hagen haben in den unteren Gewichtsklassen 66Kg und 73Kg echt tolle Kämpfe gezeigt .In den mittleren Gewichtsklassen 81Kg und 90Kg wurde mit härteren Bandagen gekämpft. Dort mussten die beiden Kämpfer Marius und Lars , beide bis 81Kg eingewogen die 90Kg mit abdecken. Im Schwergewicht über 90Kg konnte Florian überzeugen.

 

 

JC Halle gegen KG Wittenberg/Haldensleben 2:3

SV Halle2(Sportschule) gegen JC Halle 0:5

JC Halle gegen SV Halle 1 3:2

JC Halle gegen Domfalken Naumburg 4:1

JC Halle gegen Blau Rot Pratau 3:2

 

 

Am Ende Platz 3 aber Punktgleich mit Platz zwei (weniger Unterpunkte).

 

 

Am Sonntag den 7.11.21 kämpften vier Frauenmannschaften um den Sieg  , wobei hier der JC Halle gleich mit zwei Mannschaften an den Start ging. Die JC Halle Oldis mit Sylvia ,Sandra , Ina und die JC Halle youngies mit Henrietta, Bonnie, Sandy und Sarrah. Die JC Halle Oldies konnten mit ihrer Erfahrung den 2. Platz hinter den Sportschülerinnen vom SV Halle erringen und die JC Halle yongies konnten den 3. Platz erkämpfen vor der Frauenpower Naumburg.

 

JC Halle Oldis gegen SV Halle 0:3

JC Halle Oldis gegen Frauenpower Naumburg 2:1

JC Halle Oldis gegen JC Halle youngies 2:1

JC Halle youngies gegen SV Halle 1:2

JC Halle youngies gegen Frauenpower Naumburg 2:1

 


31.10.2021, Rammenau

Rammenauer Pokalturnier

Für die meisten von uns sollte das 20. Internationale Rammenauer Pokalturnier der erste Wettkampf nach CORONA sein. Dem entsprechend war dann auch die Resonanz. 13 Judokas starteten an beiden Tagen für unseren Judoclub Halle. Was neben dem sehr gut organisierten Turnier besonders zu erwähnen ist, sind die Hot Dogs mit der scharfen Soße. Der eine oder andere konnte sich diese Leckerei nicht verkneifen, obwohl jeder damit rechnen musste zum Kontrollwiegen zu müssen. Judith und Till Emil mussten das auch absolvieren. Natürlich hatte alles seine Richtigkeit.
Samstag machte Till Raabs in der U13 den Anfang. Nach drei recht ausgeglichenen Zweikämpfen, in denen sich Till am Ende aber doch jedes Mal durchsetzen könnte, holte er die erste Goldmedaille für den Judoclub Halle. Anschließend zeigte Sina Bauer vom 1.DessauerJC, aber an diesem Samstag für uns gestartet, ihr Können. Sina war ebenfalls stark unterwegs und steuerte die erste Silbermedaille bei. Till Emil, der eigentlich erst am Sonntag in der U15 dran sein sollte, wollte U18-Luft bei denLeichtgewichten schnuppern. Er blieb kampflos. So war das zwar nicht gedacht, bedeutete aber eine weitere Goldmedaille für die Mannschaftswertung. Der Größte am Samstag war Paul. Er hatte in der U18 schon ganz schön zu ackern. Die erste Bronzemedaille machte das Trio dann komplett.
Armin musste am Sonntagmorgen mit Judith, Pia und Matteo sehr zeitig aufstehen, da er in der U11 schon 8.30Uhr da sein musste...Im Best of Three setzte er sich wieder souverän durch und holte wie Till am Vortag die erste Goldmedaille...In der U15 startete Till Emil den aller ersten Kampf und jagte uns einen ganz schönen Schreck ein. Durch eine Unachtsamkeit tauchte Tilli heftig mit seinem Gegner auf dem Rücken in die Matte ein... Dank der schnellen Hilfe der Rettungskräfte, die sehr gute Arbeit leisteten, wurde er dann sicherheitshalber mit dem Hubschrauber in die Uni-Klinik nach Dresden geflogen. Zum Glück konnte kurze Zeit später Entwarnung gegeben werden. Keine so großen Schäden, dass sie nicht wieder komplett ausheilen würden...Auch in der U15 startet Judith. Sie tat es ihrem kleinen Bruder gleich und sicherte eine weitere Goldmedaille.
Bei den Frauen gingen mit Sandy, Jenny und Sylvia gleich drei unserer Mädels in der Klasse -57kg an den Start. Und wenn das Los nicht gleich Sandy und Sylvia gegen einander hätte kämpfen lassen, wer weiß, vielleicht hätten dann sogar alle drei auf dem Treppchen stehen können. Sylvia belegte den 2. Platz und Jenny den 3.Platz. Jakob zeigte ebenfalls schöne Techniken und konnte sichund dem Team die Silbermedaille sichern. Die beiden besten Freundinnen Clara und Luisa positionierten sich auf dem gleichen 3.Platz. Und auch Tim zeigte schöne Kämpfe, auch wenn ihm seine Gegner mit etwas mehr Erfahrung einen Treppenplatz verwerten.

03.01.2021, Halle

Sternsingerlauf 2021

In Pandemiezeiten wird alles digitalisiert. Nun gilt es, auch für uns Sportler diese Angebote zu nutzen. Außerdem wollen wir auf jeden Fall den Vereinssport am Leben erhalten. Nachdem unsere letzte Trainingseinheit auf der Peißnitz schon so gut an kam, überlegten sich Sylvia und Ina, dass die im Internet angebotenen Virtual-Runs eine gute Möglichkeit sind, unseren Mitgliedern die erste Sporteinheit im neuen Jahr zu bieten. Zuerst gingen die Großen, natürlich mit entsprechenden Abstand, auf die 5km lange Strecke. Christian beendete die 5km mit einem Schlusssprint mit 26,21min und kurz darauf Till Emil mit 26,23min. Sylvia hielt die Beiden lange im Schach, ließ sie nur kurz vor dem Ziel ihren Zweikampf alleine austragen und beendete den Lauf mit 26,52min. Ina und Paul motivierten sich gegenseitig und kamen mit exakt der gleichen Zeit von 33min ins Ziel. Auch Pia und Matteo genossen die frische Luft auf der Strecke und fanden sich mit einer Zeit von 37,31min entspannt zur abschließenden kurzen Trainingsrunde ein. Lina und Judith absolvierten mit 3000m die mittlere Distanz. Auch die Beiden bewiesen, dass Sport in Gemeinschaft einfach schöner ist und liefen mit 18,11min zeitgleich ins Ziel. Unsere Jüngsten ließen sich auch nicht lumpen. Eine große Runde um die Fontäne und zwei kleine kurz vor der Brücke machten genau 1500m. Karl beendete den Sternsingerlauf als aller Erster mit 8,45min, anschließend spurtete Til mit 8,52min ins Ziel und nur 2 Sekunden später rannte Danica mit 8,54min über die Ziellinie. Alle bekamen so schöne rote Wangen, dass die in graue Wolken gebettete Peißnitz sofort etwas bunter erschien. Natürlich mit vorgeschriebenen Abstand absolvierten dann noch alle Teilnehmer in ihren entsprechenden Zweiergruppen eine kurze Sporteinheit, bevor dann alle für ihre Topleistungen eine Medaille überreicht bekamen. Besonders erwähnt werden muss in dem Zusammenhang, dass Sylvia 2020 insgesamt über 1300km gejoggt ist. Schaut euch die Bilder an! Mich hat am meisten beeindruckt, wie viel Freude in der Luft lag... In diesem Sinne: "Frische Luft und Sport machen fröhlich und halten gesund".