Nachrichten


17.02.2024

Jessener Judoturnier

Freud und Leid sind manchmal so nah beieinander… Unser Till Emil Rothmann fuhr am heutigen Tag mit Sylvia und Ina nach Rodewisch, um sich bei den Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften der U18 für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Nachdem er sich im letzten Jahr im Finale verletzte und so die DEM nicht antreten konnte, verpasste er diesmal die Qualifikation, weil er gleich im ersten Zweikampf durch eine unachtsame Bewegung eine verbotene Technik verursachte und dadurch disqualifiziert wurde.

Zur gleichen Zeit stellten sich zwölf unserer kleinen Nachwuchsjudoka in Jessen ihren Gegnern. In der U7 zeigte Malika Bouraima, dass sie für ihr junges Alter schon unheimlich viel beim Judo gelernt hat. Außerdem legte sie mit der ersten Goldmedaille für unser Team die Latte sofort ganz oben an.

Lucja Szlachta (U9) überraschte uns besonders. Anfang des Jahres informierte mich ihr Papa, dass sie auf Grund ausgebliebener Erfolge die Motivation ein wenig nachlässt und sie erstmal weniger Wettkämpfe bestreiten will. Heute stand sie drei Jungs mit der gleichen Graduierung (7Kyu) gegenüber und ließ ihnen allesamt keine Chance. Auch sie holte eine weitere Goldmedaille.

Weiter ging es in der U9 mit Grace Tchapmegni und Alissa Boureima, die mal wieder zusammen in einer Gewichtsklasse starteten. Das haben wir schon öfter berichtet. Schön ist, dass sie beide so gut mit einander trainieren, dass ihre Gegner diesem Vorteil nicht gewachsen sind. So fällt die Entscheidung also nur darum, wer den 1. Und wer den 2. Platz belegt. Heute ging die Goldmedaille an Grace und die Silbermedaille an Alissa.

Der große Bruder der Boureima-Mädchen Samir kombinierte und konterte sich in der U11wieder in die Herzen der Trainer. Mit so viel Routine holte er die nächste Goldmedaille.

Anschließend probierte sich unsere zarte aber nicht weniger talentierte Ilinka Ivanus. Sie hatte krankheitsbedingt einen leichten Trainingsrückstand im Vergleich zu den meisten im Team. Dennoch konnte auch sie eine Bronzemedaille beisteuern.

Eine deutliche Verbesserung im Gesamteindruck verzeichnete Elisa Büch. Lediglich einmal geriet sie in eine Festhalte. Doch ansonsten ließ sie sich von der tollen Stimmung im Team und den Siegeswillen anstecken und holte die zweite Silbermedaille.

Bel Ange Tchapmegni (U11) hatte heute definitiv das Zeug zum Siegen. Außerdem wollte er sich, genau wie alle anderen gerne einen großen Eisbecher verdienen. Denn den bekommt man vom Trainer persönlich, wenn man in diesem Jahr einen Ko uchi maki komi auf Ippon wirft. Nur eine kurze Unachtsamkeit trennte ihn von der Goldmedaille. Aber Silber steht ihm auch gut.

Alina Marinow (U11) war so heiß aufs Kämpfen, dass sie es selber gar nicht glauben wollte. Doch nach dem ersten Sieg mit Ippon erinnerte sie sich wieder, wie cool das ist und wiederholte es bis zur weiteren Goldmedaille.

Wie schon erwähnt war da ja noch ein Eisbecher. Johann Schwenke holte sich noch den kleinen Hinweis vom Coach, den er für die perfekte Ausführung brauchte. Neben dem Eisbecher holte er natürlich auch noch Goldmedaille.

Sein großer Bruder Johann Schwenke gab sich in der U15/U18 ebenfalls größte Mühe, den Eisbecher zu erkämpfen. Sowohl nach rechts als auch nach rechts führte er den Ko uchi maki komi aus und machte extra noch einen Freundschaftskampf. Doch ein Wazari reicht höchstens, um mal am Eis zu riechen. Dennoch wurde auch er mit einer Goldmedaille belohnt.

Die letzte Goldmedaille erkämpfte Danica Bittmann in der U15. Souverän kämpfte sie sich bis aufs oberste Treppchen. Auch sie hatte noch nicht genug und suchte sich noch einen Freundschaftskampf.

 

Neben den Spitzenleistungen unserer jungen Kämpfer, brillierten auch unsere Nachwuchskari Lina Große und Anton Büch. 


11.02.2024

Johann wird Dänischer Meister

"Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben“ - getreu dem Motto verreiste Familie Schwenke in den Winterferien nach Dänemark, um neben ein paar Tagen an der Ostsee auch an den DANISH OPEN 2024 teilzunehmen. Das Turnier war mit über 900 Teilnehmer aus 24 Nationen mehr als gut besucht. Neben den vermuteten skandinavischen Vertretern waren auch große Teams aus Kanada, England, Niederlande und sogar Japan angereist. Das Turnier war mit anschließendem Randori für vier Tage an-gesetzt und wurde auf sieben Tatamis in der jütländischen Stadt Vejle ausgetragen.

Nachdem Johann sich in der extra mit Matten ausgelegten Handballhalle mit seinen Bruder Jakob intensiv erwärmen durfte, startete er mit Judokas aus den Niederlanden und Norwegen in das Turnier. Johann konnte durch Techniken wie Uchi-mata sowie den Festhalten Kame- und Tate-shiho-gatame sich bis zum Finale durchkämpfen. Das Highlight bei diesem Turnier waren die Finalkämpfe, welche erst am späten Nachmittag auf nur noch einer Tatami mit Einlaufmusik und unter Lichteffekten absolviert wurden. Das war auch etwas Besonderes für Johann.

 

 

Nach der zweiten Erwärmung am Tage hieß es dann Hajime fürs Finale. Nach 90sec. konnte Johann mit einen Uchi-Mata gegen seinen Widersacher aus Norwegen im Finale bestehen und sich somit eine wirklich schöne Goldmedaille sichern. Vielen Dank an Allen vom Veijke-Judo-Klub für die freundliche Betreuung sowie natürlich an Coach Jörg für den telefonische Unterstützung aus Deutschland: Tak!


03.02.2024

LEM U18/U21

Am 03.02.24 traten bei der LEM der U18/U21 auch Kämpfer des JCH an.

So konnte Till Rothmann den Auftakt-Kampf sehr solide gewinnen. Im Halbfinale stand er einem Trainingskameraden der Sportschule gegenüber und konnte dieses mit einem sehr guten taktischen Kampf gewinnen. Im Finale stand Till ebenfalls einem Trainingskameraden der Sportschule gegenüber, musste sich aber nach einem spannenden Kampf im Golden-Score geschlagen geben.

 

Lina Große verlor leider ihren ersten Kampf. Zeigt in der Trostrunde, dass sie nicht aufgibt. Nach einem gewonnenen Kampf muss sie sich aber geschlagen geben und beendet das Turnier auf Platz 7.

 

Insgesamt nahmen an der LEM U18 73 Judoka teil und bei der LEM U21 immerhin 25 Judoka.